Es gibt Fortschritte bei der Pflege – jedenfalls bei der professionellen Autopflege
Der Oktober ist traditionell Workshopzeit für die Münchner Gruppe. Dieses Mal wollten wir uns dem Thema Autopflege widmen. Und weil wir in unserem Kreis über eine wunderbare Vielfalt an historisch wertvollem Halbwissen verfügen (jeder schwört auf sein Wundermittel), wollten wir dieses Mal einen externen Trainer engagieren.
Über gute Kontakte zu BMW war ich an eine Empfehlung aus dem Hause Sonax gekommen. Nachdem das Grundsätzliche geklärt war, hatte ich auch die Zusage für eine Unterstützung aus dem Verein bekommen – wunderbar und herzlichen Dank!
Jetzt konnten wir loslegen. Die maximal 20 Plätze waren schnell vergeben und jeder konnte aus den Themen Lack, Dach (Stoff, Vinyl), Heckscheibe, Leder, Armaturen, Chrom, Alu und Motorwäsche seine Favoriten nennen. Daraus ist dann das Briefing für den Trainer entstanden.

Für Verpflegung wurde, wie immer, ein Obolus eingesammelt und so war auch das Weißwurscht-Frühstück gesichert.
Wie schon so oft hat Lucas Martin seine Werkstatt für einen Samstag zur Verfügung und mutig seinen TR 6 als ‚Trainingsobjekt‘ in die Mitte gestellt. Unser Trainer, Willi Eppert, war mit seinem Anhänger voll Equipment und einer großen Auswahl an Pflegemiteln bereits um 8:00 Uhr vor Ort, um alles aufzubauen.

Als Willi mit seinen ca. 40 Jahren Erfahrung dann zu erklären anfängt,
hören alle sehr gespannt zu. Von der kleinen Lappenkunde, über das Benutzen von einem Lackdickenmessgerät oder einem Lacktemperatur-messgerät, bis zum richtigen Einsatz von Poliermaschinen und den jeweiligen Mitteln, lernen wir die Basis der professionellen Autopflege.
Es gibt immer wieder beeindruckende Aha-Effekte wie z.B. das Prüfen der Lackglätte mit dem Zellophanpapier einer Zigarettenschachtel.
Am Nachmittag geht’s weiter durch das Programm, bis wir uns am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen dankbar verabschieden.
Mittags sind wir alle reif für eine Pause. Zum Glück hat Marion mit ihrem Team sich der ‚Pflege der Teilnehmer‘angenommen – das Weißwurscht
Frühstück schmeckt allen wunderbar und es gibt Raum, auch das gerade Gelernte zu verdauen. Jeder bekommt noch einen Leitfaden
und ein paar Produktproben ausgehändigt – jetzt sind wir dran und der Winter ist lang.
Wir sind gespannt, wie sich unsere Autos ‚anfühlen‘, wenn wir uns im Frühjahr wiedersehen.
Andy Kuhn,
Gruppe München








