Rennbericht ADAC Raceweekend Nürburgring 2025 von Harald Raschke

Donnerstag, 26.06.2025

Wetter: Gewitter mit Starkregen.
Guenter Stephan, MG B, hat einen Unfall auf der Autobahn -> Zugfahrzeug und Rennwagen im Anhänger so beschädigt das er nicht teilnehmen kann. Ihm selbst ist zum Glück nichts passiert.

 

Freitag, 27.06.2025

Wetter: morgens bewölkt mit leichtem Regenschauer, windig
Laurence Nesbach Morgan V8 hat nach wie vor Probleme mit Zündung und Getriebe und kann nicht teilnehmen.
Phillip Vermast bekommt seinen Triumph Vitesse zum Wochenende nicht einsatzfähig und startet mit seinem Lotus Elan.

 

Zeittraining Start 10:50 Uhr Renndauer 25 Min
Wetter: Geschlossene Bewölkung Dauerregen bei mäßigem Wind 16° kalt -> Regenrennen
Da für die meisten Fahrer die GP-Strecke des Nürburgrings eine neue Rennstrecke ist und der Regen die Strecke sehr rutschig machte, war Vorsicht angesagt. Daher kam es trotz einiger Wetterbedingten „Ausrutschern“ zu keinen Ausfällen und alle Fahrer können sich in Ruhe auf das erste Rennen am Nachmittag vorbereiten.

 

Bereinigte Startaufstellung (nur British HTGT) für das 1. Rennen

  1. Felix Feltes Lotus Elan (G)
  2.  Phillip Vermast Lotus Elan (G)
  3.  Kess Rozema MG A (S)
  4. Franz Durrer Austin Cooper S (S)
  5. Stefan Rozema MG A (S)
  6. Thomas Kaiser Mini Cooper (G)
  7. Stefan Rozema MG A (S)
  8. Nicolas Jaekel MG B (G)
  9. Albert van der Wal MG B (S)
  10. Robin Rozema MG A (S)
  11. Roland Blum MG B (S)
  12. Jon Wolfe TVR V8 (G)
  13.  Marcel Kutak Lotus Elan (S)
  14. Jan Bakker MG A (S)
  15. Rene Grüter MG B (S)
  16. Raymond Klompstra TVR (S)
  17. Piet Nieuwland MG B GT (S)
  18. Richard King MG B GT (S)
  19. Host Jaekel MG B (S)
  20. Jean Piere Fazi TR 4 (S)
  21. Paul Conway Morgan V8 (G)
  22. Ralf Stadach TR 6 (G)
  23. Michael Germann Elva Courier (G)
  24. Detlef Walter Warwick GT (S)
  25. David Vogel MG B (S)
  26. Frank Jura TR 4 (S)
  27. Christoph Braune MG Midget (S)

 

1. Rennen Start 15:40 Uhr Renndauer 25 Minuten
Wetter: Aufgelockerte Bewölkung, kein Regen, Strecke trocken, windig 20 °

 

Das Feld ging geschlossen ins Rennen. Philip Vermast konnte sich mit seinem Lotus Elan schon in der ersten Kurve gegen den BMW 3.0 CSL und den Porsche RSR der Fast Serventis durchsetzen musste seinen Vorsprung aber nach einer Safety Car Phase wieder abgeben und ging schließlich als gesamt Zweiter über die Ziellinie. Während der Safety Car Phase handelten sich gleich 3 Fahrer, wegen Überholens unter Gelb, ein Drive trough Penalty und 1 Fahrer sogar einen Stopp and Go Penalty wegen mehrfachem Überholen unter Gelb ein.
Auch im dem hinteren Feld wurde um jeden Platz Plätzen erbittert gekämpft und die im Regen benachteiligten Fahrer mit den leistungsstarken Wagen, allen voran Jon Wolfe und Detlef Walter, konnten sich durch das Feld nach vorne arbeiten.
Albert van der Wal und Franz Durra konnte ihre Fahrzeuge nur mit drei zündfreudigen Zylindern ins Ziel retten, bei beiden war ein loses Zündkabel die Ursache.
Leider gab es auch ein paar technisch bedingter Ausfälle Horst Jaekel stellte seinen MGB mit Motorschaden ab, wie sich im Fahrerlager herausstellte war ein Pleuel gebrochen, für Ihn ist das Rennwochenende gelaufen. David Vogel fuhr wegen Zündproblemen in die Box. Der MGB „reparierte“ sich bei der Durchfahrt selbst, um jedoch unmittelbar nach dem Verlassen der Boxengasse ohne Zündung auszurollen. Ursache war ein lockeres Kabel am Zündverteiler. David geht morgen aus der letzten Reihe ins Rennen. Piet Nieuwland ´s MGB GT blieb ohne Vortrieb liegen und wurde ins Fahrerlager geschleppt. Hier war die Ursache, eine gebrochene Antriebswelle, schnell gefunden, Ersatzteil war vorhanden und konnte eingebaut werden. Piet leistet David in der letzten Reihe der Startaufstellung Gesellschaft.


Bereinigter Zieleinlauf (nur British HTGT) des 1. Rennens

  1. Phillip Vermast Lotus Elan (G)
  2. Jon Wolfe TVR V8 (G)
  3. Felix Feltes Lotus Elan (G)
  4. Kess Rozema MG A (S)
  5. Roland Blum MG B (S)
  6. Nicolas Jaekel MG B (G)
  7. Rene Grüter MG B (S)
  8. Marcel Kutak Lotus Elan (S)
  9. Stefan Rozema MG A (S)
  10. Detlef Walter Warwick GT (S)
  11. Thomas Kaiser Mini Cooper (G)
  12. Paul Conway Morgen V8 (G)
  13. Robin Rozema MG A (S)
  14. Michael Germann Elva Courier (G)
  15. Raymond Klompstra TVR (S)
  16. Richard King MG B GT (S)
  17. Ralf Stadach TR 6 (G)
  18. Jan Bakker MG A (S)
  19. Albert van der Wal MG B (S)
  20. Jean Piere Fazi TR 4 (S)
  21. Frank Jura TR 4 (S)
  22. Franz Durrer Austin Cooper S (S)
  23. Christoph Braune MG Midget (S)

Somit gehen 27 Fahrzeugen ins 2. Rennen.

 

Samstag, 28.06.2025

2. Rennen Start 14:50 Uhr Renndauer 25 Minuten
Wetter: leicht bewölkt sonnig mäßiger Wind 26° warm
In der Startaufstellung sorgten Kess Rozema MG A und Jan Bakker MG A für Verwirrung. Jan gefiel der neue (Grüne) MG A von Kees so gut, dass er ihm diesen abkaufte und seinen MG A (Weiß) „in Zahlung“ gab. Somit ging Kees mit seinem neuen alten weißen MG A ins Rennen.
Das Rennen wurde pünktlich gestaltet und Philip Vermast konnte seine Position gegen einen starken Porsche RS behaupten und die aus der letzten Reihe gestarteten David Vogel und Piet Nieuwland konnten sich schnell durchs Feld kämpfen. David Vogel gelang es sogar auf Ralf Stadach aufzuschließen und setzte den TR 6 Fahrer stark unter Druck. Detlef Walter musste seinen Warwick GT mangels Vortriebes auf den Seitenstreifen abstellen. Ein Steinschlag, der die Frontscheibe des TVR von Raymond Klompstra in Ihre Einzelteile zerlegte sorgte für einer Safety Car Phase in deren Verlauf der Elva Courier von Michael German Probleme mit der Zündung bekam und in die Box geschleppt wurde. Die Strafen im ersten Rennen zeigen Wirkung und diesmal war es nur 1 Fahrer, der unter SC überholte und logischerweise einen Drive tough Penalty erhielt. Paul Conway hatte schon das ganze Wochenende Probleme mit seinem neuen Helm, dieser schob Ihm immer wieder die Gleitsichtbrille nach oben und er konnte nur noch unscharf sehen, er zog es vor das Rennen zu beenden.
Das Feld war durch die Safety Car Phase wieder dicht beisammen doch nachdem diese aufgelöst wurde, konnten nicht alle Fahrer diesen Vorteil für sich nutzen. Der Lotus von Philip Vermast und bekam Probleme mit der Wassertemperatur und Philip musste langsamer machen und die Führung Jon Wolfe auf dem TVR V8 überlassen. Ebenso erging es David Vogel mit seinem MGB und bedingt durch einen Ausritt ins Kiesbett verlor er einen Platz. René Grüter und Roland Blum waren sich beim Anbremsen vor einer Schikane nicht einig und durch die folgende Berührung wurden beiden MG B leicht beschädigt. René verlor einige Plätze und konnte diese bis zum Rennende nicht mehr aufholen. Kurz vor Rennende verlor der Mini Cooper S von Thomas Kaiser seinen Vortrieb und rollte neben der Rennstrecke aus.


Bereinigter Zieleinlauf (nur British HTGT) des 2. Rennens

  1. Jon Wolfe TVR V8 (G)
  2. Philip Vermast Lotus Elan (G)
  3. Felix Feltes Lotus Elan (G)
  4. Stefan Rozema MG A (S)
  5. Marcel Kutak Lotus Elan (S)
  6. Roland Blum MG B (S)
  7. Nicolas Jaekel MG B (G)
  8. Robin Rozema MG A (S)
  9. Albert van der Wal MG B (S)
  10. Rene Grüter MG B (S)
  11. Franz Durrer Austin Cooper S (S)
  12. Richard King MG B GT (S)
  13. Kess Rozema MG A (S)
  14. Ralf Stadach TR 6 (G)
  15. Jan Bakker MG A (S)
  16. David Vogel MG B (S)
  17. Piet Nieuwland MG B GT (S)
  18. Jean Piere Fazi TR 4 (S)
  19. Frank Jura TR 4 (S)
  20. Christoph Braune MG Midget (S)
  21. Thomas Kaiser Mini Cooper (G)

Detlef Walter diagnostizierte ein abgeschältes Antriebsritzel und sieht sich das letzte Rennen von der Tribüne an. Für die Probleme an Michael German Elva Courier war ein loses Kabel verantwortlich, kleine Ursache große Wirkung. Thomas Kaiser ersetzte die gebrochene Antriebswelle und hofft an den Start gehen zu können. Für Raymond Klompstra ließen wir die „Drähte“ glühen und versuchten eine Frontscheibe aufzutreiben.
Mit etwas Glück gehen somit 23 Fahrzeuge ins 3. Rennen.
Catering Start 19:00 Uhr Renndauer offen
Wetter: Toller Sommerabend
Das Catering wurde von Gerald Vermasst anlässlich seines 75 Geburtstags organisiert und im Bereich unserer holländischen Fahrern veranstaltet. Hierzu waren auch Laurence Nesbach, Florian Lübbert sowie Sahra und Marcus Weidenbach gekommen. Nur Raymond Klompstra wurde vermisst, er war auf dem Weg nach Köln, um dort die Frontscheibe abzuholen, die er dank der Unterstützung von Nicolas Jaekel organisieren konnte.
Der großartige Abend ging erst weit nach Mitternacht zu Ende.

 

Sonntag, 29.06.2025

3. Rennen Start 13:50 Uhr Renndauer 25 Minuten
Wetter: wolkenlos sonnig leichter Wind 27° sehr warm
Trotz der sehr hohen Temperaturen wurde es dann schon vor der Startaufstellung hektisch. Phillip Vermast der mit seinem Lotus Elan auch an dem 40 Minuten Rennen der Super Sixties teilgenommen hatte war dort mit einem Plattfuß ausgeschieden und wurde nach dem Rennen ins Fahrerlager geschleppt. Jetzt blieb nur wenig Zeit die Reifen zu wechseln, aufzutanken und sich an den Vorstart zu begeben. Alle Fahrer versuchen so gut wie möglich die Wartezeit bei 27° im Auto zu überstehen. Endlich ging es auf die Stecke. Vom Start weg lieferte sich Jon Wolfe TVR V8 mit dem Porsche RS und dem Ford Escort RS einen erbitterten Kampf um die Spitze. Für Piet Nieuwland MG B GT ist das Rennen schon nach wenigen Metern gelaufen. Thomas Kaiser der nicht nur die Antriebswellen, sondern beide Bremszangen an seinem Mini Cooper tauschen musste kam trotz der Mühen nicht über die Distanz. Der Keilriemen war abgesprungen und so musste der Österreicher seinen Wagen auf der Strecke parken und löste hiermit eine Safety Car Phase aus, diesmal hielten sich alle Fahrer an das Überhohlverbot unter Gelb. Da alle Fahrzeuge mit den hohen Außentemperaturen und den damit einhergehenden hohe Öl- und Wassertemperaturen der Rennwagen zu kämpfen hatten wurde Gas rausgenommen, das Ziel war anzukommen. Leider brachten Roland Blum MG B und Raymond Klompstra TVR der bis zu letzter Minute am Einbau der neuen Windschutzscheibe gearbeitet hatte Ihre Fahrzeuge nicht ins Ziel.


Bereinigter Zieleinlauf (nur British HTGT) des 3.Rennens

  1. Jon Wolfe TVR V8 (G)
  2. Phillip Vermast Lotus Elan (G)
  3. Felix Feltes Lotus Elan (G)
  4. Stefan Rozema MG A (S)
  5. Marcel Kutak Lotus Elan (S)
  6. Rene Grüter MG B (S)
  7. Nicolas Jaekel MG B (G)
  8. Robin Rozema MG A (S)
  9. Albert van der Wal MG B (S)
  10. Jan Bakker MG A (S)
  11. Franz Durrer Austin Cooper S (S)
  12. Richard King MG B GT (S)
  13. Michael Germann Elva Courier (G)
  14. Ralf Stadach TR 6 (G)
  15. Kess Rozema MG A (S)
  16. David Vogel MG B (S)
  17. Jean Piere Fazi TR 4 (S)
  18. Frank Jura TR 4 (S)
  19. Christoph Braune MG Midget (S)

 

 

Wertung für das Rennwochenende


Sieger D1 kleine Hubraum Klasse

  1. Stefan Rozema MG A (S)
  2. Nicolas Jaekel MG B (G)
  3. Rene Grüter MG B (S)

 

Sieger D1 großer Hubraum Klasse

  1. Jon Wolfe TVR V8 (G)
  2. Ralf Stadach TR 6 (G)
  3. Detlef Walter Warwick GT (S)

 

Sieger D2

  1. Phillip Vermast Lotus Elan (G) u. Marcel Kutak Lotus Elan (S)
  2. Stefan Rozema MG A (S)
  3. Jon Wolfe TVR V8 (G)

 

Im Gegensatz zu dem chaotischen Rennwochenende in Zandvoort war die Veranstaltung am Nürburgring eine gelungene, vom ADAC rundherum gut organisierte, Veranstaltung.


Nach der Sommerpause geht unsere Serie in der zweite Saisonhälfte
29. bis 31.August geht es weiter im Autodrom Most (Tschechische Republik)
25. und 26. September in Spa-Francorchamps (Belgien) und zum Saisonfinale am
24. und 25. Oktober in Magny-Cours (Frankreich)


Gaststarter sind Herzlich Willkommen es sind noch Plätze frei.

 

 

 

Zusätzliche Informationen