ADAC Korporativclub 1

 

Entnommen aus OCTANE # 34,  www.octane-magazin.de

 

Heutige Landgeschwindigkeitsrekorde drehen sich in der Regel um vierstellige Werte, und dahinter stehen ganze Teams rackernder Renn- und Luftfahrtingenieure. Aber das war nicht immer so. Der Geschwindigkeitsrekord für Sportwagen mit 2-Liter-Motor wurde einst von diesem Auto gehalten, einem bescheidenen Triumph TR2. Im Mai 1953 erreichte der blassgrüne
Wagen auf der Autobahn bei Jabbeke in Belgien 201,005 km/h.
Damals war dieses Stück Schnellstraße in etwa das, was heutzutage die Nordschleife des Nürburgrings für Schrägheckhersteller ist, wenn es um Rekorde geht. Hier entlockte der ausgebildete Ingenieur und couragierte Testfahrer Ken Richardson auf einem Kissen sitzend und hinter einer winzigen Rennscheibe kauernd dem Triumph den neuen Klassenrekord – vor den Augen von bemäntelten Zeitnehmern des königlich belgischen Automobilclubs, Fernsehcrews und fein gekleideten Journalisten mit Brillantine im Haar. Das war etwa zwei Monate, bevor die Serienproduktion des TR2 in Canley in Mittelengland begann. Die einzigen Veränderungen bestanden in der Unterbodenverkleidung, den hinteren Radkastenabdeckungen und einer potenziell tödlichen Cockpitabdeckung aus Metall.
 
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